Angebot für Mitarbeitende der Bildungshäuser
ErasmusPlus-Mobilitäten in der Erwachsenenbildung
Der Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e.V. ist seit dem 01. Juli 2025 als Partner im ErasmusPlus Programm tätig. In verschiedenen Mobilitäts-Arten können die Mitarbeitenden der Mitgliedshäuser des Verbandes Erwachsenenbildung im internationalen Kontext erfahren.
Über den Tellerrand schauen und neue Bildungsperspektiven im europäischen Ausland kennen lernen - dies ist für die Mitarbeitenden unserer Bildungshäuser durch ErasmusPlus-Mittel möglich. In bestimmten Themenbereichen können Sie sich durch Kurse oder Jobshadowings fortbilden und das Erlernte in die Arbeit im eigenen Haus einbringen.
Eine tolle Möglichkeit der Weiterbildung, die nicht nur die eigene Persönlichkeit stärkt, sondern auch zum bildungspolitischen Dialog in Europa beiträgt.
Unsere Erasmus-Schwerpunkte
- Mutig digitale Wege beschreiten: Die Mitarbeitenden nutzen Digitalisierung als Werkzeug und Inhalt sinnvoll und können Methoden im Bereich Social Media, Hate Speech, KI etc. in ihren Kursen anwenden.
- Nachhaltige Bildungshäuser in den ländlichen Räumen: neue Dimensionen in ländlichen Gebieten aufzeigen, die Lernenden für die Klimaziele begeistern und die sozial-ökologischeTransformation vermitteln.
- Die Heimvolkshochschulen für alle - diverses und junges Publikum anziehen und fördern.
Das vielfältige Publikum soll auf lange Sicht eine demokratische, plurale Gesellschaft stärken und mitgestalten. - Active Citizenship fördern, Regionalität stärken, extremistischem Gedankengut begegnen - Heimvolkshochschulen sind starke Partner für Ehrenamtliche und Netzwerke in den ländlichen Räumen
Berichte von bisherigen Mobilitäen
Inspiration gesucht? Hier finden Sie Berichte, Videos und Gedichte zu bisherigen Jobshadowings und Kursen nach Dänemark und Irland.
Lerntagebuch von Angela Kraus zum Internationalen Folkemøde in Helsingør, DK
Reflexion von Volkmar Liebig, Jobshadowing in der Rødding Højskole, DK
Die Volkshochschulen sind verkannt.
Sind zwar im ganzen Land bekannt
und wer je einmal verstanden hat,
wozu sie wirklich dienen,
den macht die Ur-Idee schon satt.
Es geht um Demokratie
in einer jeden Højskol‘.
Die funktioniert schon irgendwie –
so denkt ein Tropf, doch der ist hohl!
Zum Glück gibt es ErasmusPlus,
da werden wir mobil belehrt:
Das Reden d‘rüber sei ein Muss!
Nach kurzer Zeit sind wir bekehrt.
Wenn die Entscheidungsträger Klarheit hätten,
wie lediglich mit kleinem Geld
und nicht mit großen Geldflussketten
sich entwickeln könnte unsere Welt:
Eine Antwort wir in Händen hätten,
was die Nation zusammenhält.
Die Moral von der Geschicht‘
heißt dran zu bleiben, weiter handeln,
seid mutig und verzaget nicht!
Es sind die Dinge, oft die kleinen,
die unsere Emotionen wecken,
erzeugen lachen oder weinen –
automatisch wir die Hand ausstrecken.
So geht ein Miteinander ganz bestimmt,
Erkenntnis, auch von Grundtvigs Gnaden.
Sind dann in diesem Sinne froh gestimmt
(eine Stimmung, die uns keiner nimmt)
und können lange uns d’ran laben.
Ein Prinzip verstehen ist, was der Wissende erkennt;
danach handeln ist, was den Klugen von ihm trennt.
Volkmar Liebig
Rødding Højskole, 3. Juni 2026