"OptimisMUT" - unsere Häuser im Tun

Beitrag vom 16.03.2026

Vom 01.07. - 31.12.2025 wurden in neun Häusern des Verbandes Projekte und Maßnahmen zum Jahresthema 2026 entwickelt und vorbereitet. Dieses lautet „OptimisMUT“.

Optimismus und Mut – zwei Eigenschaften, die ganz besonders in der aktuellen Situation gefördert werden müssen. Denn in der Familie, im Freund*innenkreis und unter Kolleg*innen; überall finden sich Menschen, die verunsichert sind. OptimisMUT ist Mangelware. Mit dem Jahresthema „OptimisMUT“ möchten wir dieser Entwicklung die Stirn bieten: Einerseits wollen wir zu Projekten Anlass geben, welche Gruppenresilienz und individuelle Zuversicht stärken. Andererseits wollen wir zum Perspektivwechsel auffordern und den Blick dafür schärfen, was zu Hause und in der Fremde zukunftsträchtig ist.

Mit den Verbandsentwicklungsprojekten legten wir aktiv und bewusst den Fokus auf die mut-stärkende und optimistische Arbeit der Bildungszentren. Zudem wollen wir auch die Fähigkeit unterstützen, Diskrepanzen zwischen der komplizierten Weltsituation und den vielen Optimismus-schenkenden Gegebenheiten auszuhalten. Und das erfordert Mut. Mit den Verbandsentwicklungsprojekten brachten unsere Mitglieder diesen Balanceakt auf die Tagesordnung – in ihren Häuser, aber auch bei den Mitgliedern im Verband.

Mit künstlerisch-kreativen Ansätzen beschäftigten sich die Wasserburg Rindern und das Evangelische Bildungszentrum Hermannsburg. Während die Wasserburg eine Ausstellung inkl. Workshop für junge Menschen zum Thema OptimisMUT initiierte, konzipierte das Ev. Bildungszentrum einen Workshop zum Thema mit der Methode des Art Journaling.

Inset-Seminare sowie komplette Seminare inklusive Methodensammlung entwarfen die Kolleg*innen aus der Katholischen Landvolkshochschule "Anton Heinen" Hardehausen sowie der Katholischen LandvolkHochschule Oesede. Oesede setzte auf Utopiewerkstätten, die mithilfe von KI, positive Zukünfte schaffen. Hardehausen rückt die Stärkung von Handlungsfähigkeit und das Überwinden von „Kein-Bock“-Haltungen bei jungen Menschen in den Mittelpunkt. 

Die Bauernschule Bad Waldsee e.V. schaute auf die hohen mentalen Belastungen von Jung-Landwirt*innen. Die Frage „Was kann man gegen Burnout bei jungen Landwirt*innen und Hofnachfolger*innen tun?“ beantwortete sie mit einem Escape Room zum Thema. 

Für das Bildungs- und Tagungszentrum Ostheide sowie das Sankt-Wenzeslaus-Stift Jauernick ist das Jahresthema OptimisMUT nicht ohne starke Partnerschaften zu beantworten – sie konzentrierten sich deshalb gemeinsam darauf, wie man mit jungen Menschen in die Häuser einladen kann. Ostheide gewann durch ein starke Bande in der Region und einem Barcamp zu OptimisMUT junge Menschen für das Ehrenamt in der Region. Jauernick, wo bislang wenig politische Jugendbildung statt fand, konzentrierte sich auf Möglichkeiten, wie die Zusammenarbeit mit radikalisierten Jugendlichen in Sachsen stattfinden kann.

Dem Thema Generationengerechtigkeit nahm sich das Evangelische Bildungszentrum Bad Bederkesa an. Der Blickwinkel älterer Menschen auf Mut und Optimismus sowie die Befürchtungen, aber auch der Gestaltungswille junger Menschen konnten so bei einer kleinen Konferenz im Hause zusammengebracht werden.

Die Heimvolkshochschule am Seddiner See nahm den OptimisMUT mit in den Alltag des Hauses. Das Haus entwarf Getränkedeckel für ihren Seekeller, ihren Raum für Austausch und gemütliches Zusammensein nach den Seminaren. Die Deckel stellten Fragen zu Optimismus und Mut der Lernenden – diese konnte man schriftlich beantworten und an eine Sammelwand im Haus hängen oder für sich als „Erinnerung an Mut und Optimismus“ mit nach Hause nehmen.

Die Ansätze der Projekte waren in Methodik, aber auch in der Zielsetzung sehr unterschiedlich. OptimisMUT streift also sehr viele Lebensbereiche unserer Häuser und Lernenden und zeigt auch auf, dass Optimismus und Mut überall und in vielen Situationen gelebt werden kann.

Escape Room, Inset Seminare, Methodensammlungen oder Getränkedeckel – alle Materialien stehen ab sofort den Mitgliedern des Verbandes im internen Bereich der Homepage www.lernen-im-gruenen.de zur Verfügung. Die Kolleg*innen der Mitgliedshäuser sind darüber hinaus natürlich auch jederzeit erreichbar.


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